Jubiläum 60 Jahre

Gulasch im Wald und Gestank in der Biogasanlage

Gulasch im Wald und Gestank in der Biogasanlage
Februar 2026
WS2

Am Freitag, 9. Januar 2026 waren wir den ganzen Tag unterwegs.

Wir sind mit dem Zug nach Dagmersellen gefahren und dann zu Fuss in den Wald gewandert. Dort haben wir ein Feuer gemacht. Es war nicht ganz einfach, weil der Boden feucht war und es geregnet hat. Weil wir schon Feuerprofis sind, ist es uns doch noch gelungen. Dann kam das Gemüserüsten dran: wir bereiteten alles vor für ein Gulasch. Als das Gulasch im Topf über dem Feuer kochte, hatten wir Zeit, einen Holzlöffel herzustellen:

Dafür nimmt man ein flaches Stück Holz und legt auf einer Seite ein Glutstück drauf. Die Glut arbeitet für uns…mit der Zeit kann das verkohlte Holz abgeschabt werden. Man nimmt dann wieder ein kleines Glutstückchen aus dem Feuer und alles beginnt wieder von vorne, bis die Vertiefung für den Löffel genügend tief ist. Anschliessend wird der Löffel geschliffen (den Griff haben wir in der Schule gesägt und geschliffen).

Noah hat mit unserem Schulhund Cléo das Feld ausgekundschaftet und später auch noch mit ihr gespielt. Scarlett und Blinor durften den Hund während unserer Wanderungen an der Leine halten. Sie kennen sich sehr gut mit Hunden aus. Blinor, Sascha und Adrian haben einen Jägerhochsitz im Wald gefunden. Sascha und Blinor sind darauf geklettert und haben so die Berge gesehen.

Das Gulasch war sein fein und hat uns gewärmt. Das Wetter war nicht so toll – es hat nicht nur geregnet, sondern auch geschneit. Nach dem Essen kam dann endlich die Sonne. Wir haben Yogaübungen mit den Armen in der Sonne gemacht und später dann unsere Rucksäcke gepackt. Um 14 Uhr sind wir während 2 Minuten schweigend über den Feldweg gelaufen. An diesem Tag wurde in der ganzen Schweiz an die Opfer von Montana gedacht.  Der Wind blies so fest, dass die Kirchenglocken sehr gut zu hören waren.

In Altishofen zurück, durften wir die Biogasanlage besichtigen. Ein Bauer lud gerade Schweinescheisse ab, als wir dort waren. Auch Kuhmist oder verschiedene Grünabfälle lagen in der grossen Halle. Dies alles kommt in eine Maschine und wird in kleine Stücke zerhackt. Nun wird es durch Röhren in grosse, runde Gebäude mit einem runden Dach transportiert. Dort gährt das Material und es entsteht Gas. Aus diesem Gas wird dann Strom produziert.

Mit dem Zug sind wir dann wieder nach Zofingen zurückgefahren. Das war ein schöner Outdoor-Tag.

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